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um die Geburt
Der Geburtstermin sei im späten August gewesen, so hatte ihm seine Mutter stets erzählt, doch August habe sich früher angekündigt und sei dann später gekommen. Über die Geburt selbst war wenig zu erfahren; sie wurde als schmerzhaft geschildert, weil nach der Zeit, und die Lage des doch so massiv erwarteten Kindes sei auch nicht richtig gewesen.
Aber trotz Verspätung war der Name dieses Kindes klar, auch wenn jetzt – durch die Verspätung – alles nicht mehr so recht zusammenpasste, wie zunächst vorgesehen.
August hatte sich diese Eltern sehr strategisch ausgesucht; er wusste zwar nicht alles, was ihn erwartete, aber grundsätzlich sah er für sich einige gut beschleunigende und erweiternde Umstände in dieser Aufwuchskonstellation: Eine moralisch dominante Mutter, die ihn provozierte, sich viele Dogmen bald abzugewöhnen, und einen Vater, auf den man sich längerfristig einstellen musste und der immer für eine Überraschung gut war.
August konnte bald richtig gut sehen, und er sah die Welt als konzentrische Blasen – das Zentrum dieser Blasen lag allerdings zumeist knapp neben ihm, ein Stückchen
weiter.
aus “August. eine Entwicklung”
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Mag. Dr. Peter Assmann
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